Versoffener Kapitän

Diese besteht neben dem versoffenen Kapitän (eine Paraderolle für Hugo Roth) aus dem ersten Offizier Lars Hansen (Steve Weidner), der zusammen mit der Stewardess (Tina Schmelzer) so etwas wie Ordnung auf dem Schiff bewahren will, und aus Hans Schrauber (Berthold Kimmig) als Retter in der Not, wenn wieder mal auf hoher See der Motor ausfällt. Dazu kommen Koch Johannes Laber (Philipp Kimmig) und die Animateurin Rita Ritalini (Siegrid Kimmig). Sie befürchtet, dass sie wieder »in den Kindergarten nach Heudorf« zurück muss –von dort hat sie auch die Ideen zur Bespaßung der Passagiere.

Der Macho und das Model

Unter diesen ist eine illustre Reihe interessanter Typen, die für jede Menge weiterer komischer Situationen sorgen. Die Autoren des Lustspiels, Brigitte Wiese und Patrick Siebler, lehnen die Namen der Figuren gerne an tatsächliche Größen an. Da gibt es den Maler Josef Dikasso (Nicolas Benz) und das Model Heidi Plump (Anne Kesbergen), die den Männern den Kopf verdreht. Dazu kommen der Spinnenexperten Dr. Weber-Knecht (Christian Sester), ein Macho aus dem Bilderbuch, dessen Gattin Irene (Tanja Müller) vom Maler porträtiert wird, damit ihr Mann mehr Zeit für das Model hat. 

Gefahr durch Vogelspinne 

Auch die angebliche Starköchin Rosa Strudel (Alexandra Sermersheim) und die Adlige Henriette von Lettenberg (Sibylle Panter) sorgten immer wieder für Lacher und Zwischenapplaus. Spannend wird es gegen Schluss, als dem Spinnenexperten eine suppentellergroße, hochgiftige Vogelspinne entflieht. Dann aber rettet der wie immer schwer schwankende Kapitän die Mannschaft und die Passagiere aus größter Gefahr, indem er das Tier stilecht mit der Schnapsflasche erschlägt. Als sich dann auch noch der Experte des Reisever­anstalters zu erkennen gibt, folgt trotz denkbar schlechter Bewertung noch ein Happy End für die Crew.

 

Die zwölf Darsteller verstanden es ausgezeichnet, die komischen Aspekte der Handlung und ihrer Rollen zum Ausdruck zu bringen, natürlich war auch die Regie des erfahrenen Jochen Müller spürbar. Für die Technik war Simon Kimmig verantwortlich, Patricia Wald wirkte als Souffleuse. Abschließend erhielt die Theatergruppe sehr viel Beifall.

https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/bord-der-ms-tiergarten-brach-komik-aus

Von Andreas Berenbrinker

Verl (WB) Zum Jubiläum heißt es für die Theatergruppe der Kolpingsfamilie »Leinen los«. Wenn sich ab März 2019 der Vorhang zur 50. Saison öffnet, legen die Darsteller ab und schippern über die Weltmeere. Das Stück »Käpt’n Rossi auf großer Fahrt« spielt auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Leseproben haben begonnen.

 

Schon beim Besuch einer solchen Leseprobe im Pfarrzentrum wird klar, dass es wieder ein ganz großer Spaß werden wird. Die Laune ist prächtig, die Darsteller bereiten sich auf ihre Rollen vor, die Vorfreude ist schon jetzt spürbar. Hedwig Lükewille als Regisseurin hat die Komödie in drei Akten von Brigitte Wiese und Patrick Siebler ausgesucht und stellt die Bühnenbauer vor eine große Aufgabe. »Sie müssen dieses Mal kein Wohnzimmer oder eine Hotellobby bauen, sondern ein Schiff«, sagt Lükewille, die auch die Rollen verteilt hat.

Auf einem Kreuzfahrtschiff, das eher marode als stolz die Meere bereist, haben sich ganz unterschiedliche Charaktere versammelt. Eine leibhaftige Baronin, ein vermeintlicher Starkoch, ein Spinnenexperte samt einfältiger Gattin und der Kunstmaler Dikasso. Aber entsprechen alle Identitäten der Wahrheit? Eher nicht, denn ein Prüfer des Reiseveranstalters hat sich inkognito angesagt.

Und wer spielt die Hauptrolle? »Das ist nicht so leicht zu beantworten«, sagt Hedwig Lükewille. Käpt’n Rossi sei zwar der Titelheld, aber viel zu sagen habe er nicht. Der Kapitän hat nämlich einen höheren Spritverbrauch als der schippernde Kahn. »Besoffen in der Ecke liegen kann ich ganz gut«, sagt Käpt’n-Darsteller Raimund Diermann mit einem Augenzwinkern. Die wirkliche Hauptrolle wird Günter ­Schlangenotto zugeschrieben und alleine das verspricht puren Spaß, ist er doch als großer Komödiant und exzellenter Schauspieler bekannt. Schlangenotto spielt den Spinnenexperten Dr. Weberknecht. »Ich bin der Arachnologe, das klingt viel gebildeter«, sagt der Verler Friseur schon während der Leseprobe so bierernst, dass das Gelächter groß ist.

Zum ersten Mal dabei ist Nina Krengel, die aus Baden-Württemberg nach Verl gezogen ist und Kontakte zu Verler Vereinen gesucht hat. »Da sie sich auch für die Schauspielerei interessiert, hat sie bei uns angefragt«, sagt Hedwig Lükewille. »Gut, dass sie uns gefunden hat und nicht die Theatergruppe in Kaunitz«, kann sich Raimund Diermann einen – natürlich nicht ernst gemeinten – Seitenhieb nicht verkneifen.

»Käpt’n Rossi auf großer Fahrt« wird ab März 2019 an gewohnter Stelle in der Aula der ehemaligen Realschule gezeigt. »Wie es danach weitergeht, wissen wir noch nicht«, sagt Hedwig Lükewille. Die Stadt wolle die Aula ja abreißen. »So gut wie jetzt werden wir es nie mehr haben«, prophezeit Theater-Urgestein Maria Schröder. Die Aula sei perfekt für die Theatergruppe. »Die Bühne ist super und das Bühnenbild kann über Wochen stehenbleiben.«

Hedwig Lükewille gibt sich trotz der ungewissen Zukunft zuversichtlich. »Die Stadt bemüht sich um eine Lösung«.

Wer zu Weihnachten noch ein Geschenk sucht, kann bei Schreibwaren Feuerborn im Ölbachcenter Gutscheine erwerben. Der Vorverkauf ab 2. März um 8 Uhr findet ebenfalls hier statt.

Das Stück wird an folgenden Terminen gezeigt (sonntags um 15.30 Uhr, sonst 19.30 Uhr): Samstag, 9. März, Sonntag, 10. März, Samstag, 16. März, Sonntag, 17. März, Freitag, 22. März, Samstag, 23. März, Sonntag, 24. März, Samstag, 30. März, Sonntag, 31. März.

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Verl/3584412-Kolpingtheater-studiert-Stueck-ein-Leinen-los-zum-Jubilaeum

Der Dreiakter von Brigitte Wiese und Patrick Siebler hat es in sich. Ein heiterer Schlagabtausch, viel Action, viele Überraschungen und herrlich witzige Klischees werden bedient im Stück, bei dem sich die Zuschauer letztlich die Frage stellen werden: Wer ist hier nun Täter, wer Opfer und wird der Fall noch aufgeklärt oder nicht?

Ella und Olaf Jammer (Valerie Carl und Karlheinz Wenz) haben allen Grund zu jammern, sie sind absolut pleite. Mit dem Aktienpaket „Rinder für Inder“ und „Fahrrad blitzblank“ hat der Direktor der Pfalzbank, Hans Zaster (Klaus Jenczelewski), das Ehepaar in den Ruin getrieben. Der windige „Mister Rinderwahn“-Bankdirektor prahlt mit seiner Intelligenz und genialen Einfällen der Geldmacherei, um das luxuriöse Leben seiner Geliebten Mandy Schick (Marion Hoffmann) zu finanzieren. Die biedere und äußerst korrekte Bankangestellte Inge Klein (Anais Gringer) scheint bei seinen kriminellen Machenschaften ein lästiges Hindernis zu sein.

Die einzige Lösung sieht das mit den Pleiteprojekten betrogene Ehepaar Jammer in einem Bankraub – und schnell nach dem Entschluss wird der Einbruch in die Tat umgesetzt. Café-Besitzerin Helga Strudel (Beate Pioth) wird Zeugin der Tat und hat rund um den Tatort alles bestens im Griff. Auf Verbrecherjagd begibt sich der gerade von der Polizeischule nach Edenkoben abkommandierte Polizeimeister Markus Ehrlich (Frank Aicher). Die Spurensicherer (Harald Pioth und Gregor Hoffmann) machen sich an die Arbeit, den Tatort für die Beweisaufnahme zu sichern.

Stolz auf ihren Enkel wandelt Emma Ehrlich (Heike Trepp) derweil gemeinsam mit der Café-Besitzerin in den Fußspuren von Miss Marple. Den Dienstweg stets einhaltend wird der fleißige Polizeimeister Ehrlich geradezu schikaniert von seinem Vorgesetzten Harry Groß (Stefan Salzbrunn). Und mitten ins Geschehen mischt sich Möchtegern-Sensations-Reporter Fritz Kritzler (Sascha Jenczelewski) auf der Suche nach einer heißen Jahrhundertstory.

Mal was ganz anderes bringen die zehn Darsteller da auf die Bühne, weiß Dorle Petershans, die wiederum die Regie übernommen hat und bei den Aufführungen als Souffleuse agiert. Das Bühnenbild von Karlheinz Wenz und Harald Pioth geschaffen, präsentiert das Café Strudel, zeigt einen Marktplatz und lässt den Eingang der Pfalzbank erahnen. Erstmals auf der Bühne stehen Anais Gringer, Heike Trepp und Sascha Jenczelewski. Für das gute Aussehen der Akteure sorgt das Team des Haartreffs Floretta, um den richtigen Ton kümmert sich Klaus Huber.

 

Info

—Die Aufführungen im Kurpfalzsaal sind am Freitag, 2., und Samstag, 3. November, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 4. November, um 16 Uhr.

—Karten gibt es bei Dorle Petershans, Telefon 06323 1530 oder E-Mail an dorle.petershans@t-online.de. Erwachsene zahlen zehn, Kinder bis 16 Jahren sieben Euro.

Im Saal der Turnhalle amüsierte sich das Publikum, wie die Abteilungsleiterin der Sparte Theater im Turnverein Crumstadt in die Rolle der Gefängnisdirektorin geschlüpft war. Und erste Lacher erntete Toni Knast, als er beim Tausch seiner gestreiften Gefängniskleidung bunt tätowierte Arme präsentierte.

„Oje, schon wieder eine Leiche“ hieß die Kriminalkomödie von Brigitte Wiese und Patrick Sieber, der sich die Akteure der Theatergruppe liebevoll angenommen hatten (wir berichteten). Am Wochenende war es dann so weit und die Crum-städter konnten das schauspielerische Talent von Bekannten und Verwandten auf der Bühne bewundern. Da wurde kein anonymes Theater gespielt, sondern es waren Schauspieler aus ihrer Mitte, die das ruchlose Treiben des Ganoven Toni und seines Auszubildenden Ede Meier (Sascha Kerk) mitten ins Herz der Riedgemeinde verpflanzt hatten.

Ein Überfall mit K.o.-Tropfen

Die Komödie war mit vielen lokalen Bezügen versehen. Und so war es naheliegend, dass sich die beiden Gauner die Gaststätte Da Rita in der Turnhalle für ihren Überfall ausgesucht hatten. Der Besitzer sollte mit K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt werden, die hatte Ede schon besorgt. Und dann wollten sie die Kasse leeren.

Im Wohnzimmer der Familie Meuchler (Kathrin Reichhardt und Jürgen Hamann) planten die beiden ihr Vorgehen und ließen prompt die Tropfen mitten auf dem Tisch stehen. Die Flasche hatte Ede getarnt mit dem Etikett „Powerporn – damit Sie jederzeit ihren Mann stehen können“. Und das weckte Begehrlichkeiten.

Doch zunächst war das Wohnzimmer Schauplatz aufregender Vorbereitungen. Tochter Carmen wollte heiraten und der Pfarrer wurde jeden Moment für das Brautgespräch erwartet.

Ein Frauenheld liegt auf dem Wohnzimmertisch

Die erste Leiche kam daher höchst ungelegen. Dorfcasanova Harry Beau (Burkhard Benkelberg) hatte sich einen kräftigen Schluck der K.o.-Tropfen genehmigt, verführt von dem falschen Versprechen auf der Flasche. Da lag er nun auf dem Wohnzimmertisch. Das Publikum amüsierte sich prächtig über den Auftritt des Frauenhelden, der mit seiner Vokuhila-Frisur und eindrucksvollen Bauchmuskeln immer neue Freundinnen aufriss. Doch als Leiche machte er keine so gute Figur mehr und ließ Mutter und Tochter Meuchel verzweifelt nach einem Versteck suchen.

Kaum war Harry hinter dem Sofa entsorgt, tauchte das nächste Opfer auf. Auch Carmens Bräutigam Alex hoffte auf die Wirkung von Powerporn und versank in Tiefschlaf. Ihn lagerten die beiden Meuchels mit Hilfe der Klatschtante Vreni (Silvia Glaser) in die Garage.

Und als auch der Pfarrer (Jürgen Wittmann) die brisante Flasche in die Hand nahm, da kicherte das Publikum schon in Vorfreude. Doch nein, er trank nicht und verließ auf eigenen Beinen das gefährliche Wohnzimmer.

Schließlich griff Vreni ein. Sie entschärfte den ihrer Meinung nach sündigen Inhalt des Fläschchens durch harmloses Wasser und entsorgte den brisanten Stoff in der Schnapsflasche.

Als besonderen Gag hatte die Theatergruppe den Schnaps Wittmann’s Christ getauft. Hobbybrenner Jürgen Wittmann stellt so ein Getränk tatsächlich her, natürlich nicht mit der fatalen Wirkung des Theaterschnapses. Das Publikum kicherte ab jetzt schon, sobald einer der Schauspieler nach der Schnapsflasche griff. Und am Ende mussten Mutter und Tochter Meuchel keine weitere vermeintliche Leiche mehr entsorgen, sie wurden selber zu einer.

http://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/kreis-gross-gerau/riedstadt/crumstaedter-theatergruppe-bringt-komoedie-auf-die-buehne_18626066.htm

VOLKSBÜHNE EICHENRIED

Tante Erna und ihre furchtbare Bagasch

Die Volksbühne Eichenried führt das Stück „Ernas Erben erben“ auf. 

Eichenried Ein etwas anderes Stück hat sich die Volksbühne Eichenried für ihre Aufführungen im Stanglsaal ausgesucht. „Nehmen Sie es nicht zu ernst“, warnte Spielleiterin Daniela Krause zu Beginn. Der Inhalt von „Ernas Erben erben“ sei etwas ernster als in den sonst gewohnten urigen, bayerischen Stücken, schreibt der Verein in seinem Flyer.

Ursprünglich ist die Komödie von Brigitte Wiese und Patrick Siebler ein hochdeutsches Stück. Die Darsteller der Volksbühne Eichenried mussten also sozusagen die bayerische Übersetzung lernen, wie Vorsitzender Rudolf Simbeck verriet.

Zum Inhalt: Die alleinstehende Tante Erna (Manuela Baum) hat sich bei einem Sturz das Bein gebrochen. In ihrer misslichen Lage im Krankenhaus lernt sie ihre Verwandtschaft neu kennen. Erna erhält keine Anrufe, Krankenbesuche oder Genesungswünsche. Stattdessen sind die angeheirateten Neffen und Nichten gierig auf das Erbe. Jedoch befindet sich die Rentnerin zur Missgunst der Nachfahren auf dem Weg der Besserung und darf zurück nach Hause. Die Verwandtschaft schreckt aber nicht einmal vor hinterhältigen Mitteln zurück, um doch an Ernas Erbe zu kommen. Doch die Tante ist sehr gewieft.

Manuela Baum spielt die Rentnerin Erna sehr charmant, und man fühlt mit ihrem Ärger mit, als sie ihre Familienangehörigen durchschaut („furchtbare Bagasch – jeder ehrliche Einbrecher ist besser als die“). Tatsächlich hat sie eine bitterböse, scheinheilige Verwandtschaft. Trotzdem gelingt es, die ernsten Hintergründe in eine nette Komödie zu packen, und es gibt viel zu lachen. Das liegt auch an dem tollen Schauspielerstamm. Heuer stehen auffällig viele Jungschauspieler aus der Nachwuchsgruppe auf der Bühne, doch das Zusammenspiel mit den altbekannten Mimen funktioniert tadellos. Die Stamm-Darsteller Renate Bichlmaier (sehr amüsant als Rosa Gierig), Hubert Scheckenhofer als deren Mann Olaf, und Veronika Lachner als Ella, spielen hervorragend Ernas gierige Verwandtschaft. Ebenfalls zur Familie gehört Susi Raffzahn (Lisa Stadler), die ihren unterdrückten Mann Tim (Tobias Dreiseitel, beide aus der Jugendgruppe) fest im Griff hat.

Es gibt noch weitere Interessenten an Ernas Erbe. Der Pfarrer (Bastian Eibel) könnte Geld für die Orgel gebrauchen. Die russische Ärztin Dr. Popow (Kathrin Lehrhuber) wirbt für die Sammelaktion „Ärzte in Not“. Und ob es Ernas Krankenhaus-Geliebter Herbert (Jürgen Lehrhuber) ehrlich meint?

Viele Lacher erntete zudem Steffi Dobry als Ernas Putzkraft Maria mit vermeintlich italienischen Wurzeln. In weiteren Rollen zu sehen sind Laura Stadler als Ernas Nachbarin sowie Lisa Krause als Rechtsanwältin. Markus Ostermaier 

Bei den Aufführungen

am kommenden Freitag und Samstag gibt es keine nummerierten Tischplätze mehr. Es sind nur noch Karten für die seitlichen Plätze erhältlich. Schon nächste Woche ist im Stanglsaal wieder Theaterfieber angesagt. Die Bühnenflöhe spielen „Das Zauberkräutlein“. Der Eintritt ist frei.

https://www.merkur.de/lokales/erding/moosinning-ort377228/volksbuehne-eichenried-tante-erna-und-ihre-furchtbare-bagasch-9689101.html

Nach der letztjährigen höchst erfolgreichen Theatersaison des FC Unterbechingenlaufen auch die Proben und Vorbereitungen für die diesjährigen Aufführungen auf Hochtouren. Gespielt wird heuer die Komödie „Topf sucht Deckel 3.0“ in drei Akten von Brigitte Wiese und Patrick Siebler.

Um neuen Schwung in ihre Partnervermittlung zu bekommen, schafft sich die Inhaberin Gerda Kuppel das neue Computerprogramm „Topf sucht Deckel 3.0“ an, das eine Treffsicherheit von 99,9 Prozent garantiert. Doch nicht nur das Programm, auch die Angestellte hat ihre Schwierigkeiten beim Benimmtraining mit den Karteileichen. Als dann noch neue Kundinnen, die auf reiche Partner spekulieren, und ein schüchterner Mann, der unbedingt heiraten muss, um an sein Erbe zu kommen, hinzukommen, scheint der Laden zu laufen, auch wenn eine Dauerkundin und ein dubioser Neukunde die Partnervermittlung etwas durcheinanderbringen. Doch auch die Inhaberin und ihre Angestellte suchen noch den Richtigen.

Aufgrund des großen Erfolges im vergangenen Jahr sind wieder fünf Vorführungen geplant. Die Vorstellungen sind am Samstag, 17. März, Sonntag, 18. März, Freitag, 23. März, Samstag, 24. März und Sonntag, 25. März, jeweils um 19.30 Uhr und sonntags um 18 Uhr im Sportheim des FC Unterbechingen, Haunsheimer Weg 2 in Unterbechingen.

 

Auch kulinarisch kommen die Besucher wieder auf ihre Kosten. Der Vorverkauf findet am Samstag, 24. Februar, um 10 Uhr im Sportheim des FC Unterbechingen statt. Karten können aber auch ab 25. Februar unter der Telefon-Nummer 09077/956 80 12 reserviert werden. (pm)

http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Topf-sucht-Deckel-id44287211.html